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	<title>Hamburg-Wissen &#187; St. Pauli</title>
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	<description>Historie und Sehenswürdigkeiten</description>
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		<title>Das Molotow soll geschlossen werden: Abriss der Esso Häuser</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anders</dc:creator>
				<category><![CDATA[St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Hamburger Initiative Esso-Häuser bemüht sich, den geplanten Abriss des Molotow und die Neubebauung in St. Pauli zu stoppen. Ein Szenario, was sich in Innenstadtlagen häuft. Ein Einblick. Der lange Riegel am Spielbudenplatz in St. Pauli ist sicherlich keine architektonische Glanzleistung. Das Gebäude stammt aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, beherbergte neben der Esso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Hamburger Initiative Esso-Häuser bemüht sich, den geplanten Abriss des Molotow und die Neubebauung in St. Pauli zu stoppen. Ein Szenario, was sich in Innenstadtlagen häuft. Ein Einblick.</strong></p>
<p><strong><a title="Molotow Club ©flickr/Emmaline" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2012/02/Molotow-Club.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-594" title="Molotow Club ©flickr/Emmaline" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2012/02/Molotow-Club.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
</strong></p>
<p>Der lange Riegel am Spielbudenplatz in St. Pauli ist sicherlich keine architektonische Glanzleistung. Das Gebäude stammt aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, beherbergte neben der Esso Tankstelle, die rund um die Uhr den Kiez mit Treibstoff zweierlei Art versorgte, auch den legendären &#8220;Molotow Club&#8221;.<span id="more-592"></span></p>
<p>Nun hat die Bayrische Hausbau GmbH den Plan vorgelegt: Abriss und Neubau. 30% Sozialwohnung, die in wenigen Jahren nach Ablauf der Übergangsfristen, dem regulären Wohnungsmarkt zugeschlagen werden und 30 % hochwertige Eigentumswohnungen. Das Konzept ähnelt der <a href="/tag/politik/" target="_blank">Politik</a> in anderen deutschen Großstädten.</p>
<h3><strong>Gewinnung von Stadtraum</strong></h3>
<p>In Stuttgart entstehen Shopping Mall, Wohneigentum und Restaurants und weitere <a href="/tag/freizeit/" target="_blank">Freizeit</a>einrichtungen am nun umzubauenden Bahnhof. Das Berliner Bikini Haus, ein ebenso eigenwilliges wie markantes Werk der Nachkriegsmoderne am Bahnhof Zoo, soll gleichermaßen neu für den Stadtraum gewonnen werden. Büro, Shoppen und Wohnen auf hohem <a href="/tag/highlight/" target="_blank">Highlight</a>-Niveau. Es sind die Planungen, die Gentrifizierung, so das Wort aus dem Englischen, was für innerstädtische Aufrüstung und Umwertung gewachsener Strukturen steht.</p>
<h3><strong>Investition in die Stadtkultur</strong></h3>
<p>Im Normalfall soll durch Investments einer vorhandenen Bewohnerschaft und <a href="/tag/kult/" target="_blank">Kult</a>-Einrichtungen, wie dem Molotow Club, die zukünftige Nutzung unmöglich gemacht werden. Somit sollen die im Dornröschenschlaf liegenden Filet-Grundstücke, wie es die Esso Häuser sind, einem frisch fließenden Kapital zukommen.</p>
<p>Doch die Rechnung ist ohne den Wirt gemacht: Und der ist in Hamburg auch eine solche Institution wie der Molotow Club. Nur durch diese eigenwilligen Gewächse aus städtischem Leben und Musikkultur lebt der Kiez. Die Esso Häuser sollten als <a href="/tag/wahrzeichen/" target="_blank">Wahrzeichen</a> zugunsten einer lebendigen Stadtkultur erhalten werden, der Investor kann sich dabei kreativ einbringen!</p>
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		<title>Reeperbahn – Die „sündigste Meile der Welt“</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 05:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Reeperbahn ist die wohl bekannteste Straße in Hamburgs berühmt-berüchtigtem Rotlichtviertel St. Pauli. Eine bunte Mischung aus Bars, Diskotheken, Theatern und Nachtclubs lockt jedes Wochenende tausende Nachtschwärmer auf den „Kiez“. Die Reeperbahn gilt als Zentrum von Hamburgs Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli und als zentrale Sehenswürdigkeit der Hansestadt. Parallel zur Elbe zieht sie sich knapp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Reeperbahn ist die wohl bekannteste Straße in Hamburgs berühmt-berüchtigtem Rotlichtviertel St. Pauli. Eine bunte Mischung aus Bars, Diskotheken, Theatern und Nachtclubs lockt jedes Wochenende tausende Nachtschwärmer auf den „Kiez“. </strong></p>
<p><strong><a title="Die Reeperbahn - Hamburgs Amüsiermeile Nr.1©flickr / Paul Irish" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/paul_irish1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-364" title="Die Reeperbahn - Hamburgs Amüsiermeile Nr.1©flickr / Paul Irish" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/paul_irish1.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
</strong></p>
<p>Die<strong> Reeperbahn</strong> gilt als Zentrum von Hamburgs <strong>Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli</strong> und als <strong>zentrale Sehenswürdigkeit </strong>der Hansestadt. Parallel zur <a href="/tag/elbe" target="_blank"><strong>Elbe</strong></a> zieht sie sich knapp <strong>einen Kilometer</strong> lang vom <strong>Millerntor</strong> bis zum <strong>Nobistor</strong>. <strong>Tagsüber </strong>gibt es hier eher wenig zu erleben. Erst in der <strong>Dunkelheit</strong> erwacht die Straße mit ihrer <strong>leuchtenden und blinkenden Schriftzüge</strong>n zum Leben und macht ihrem Namen als <strong>„sündigste Meile der Welt“</strong> alle Ehre.</p>
<p><span id="more-351"></span></p>
<h3>Reeperbahn &#8211; Vergnügungsmeile seit dem frühen 19. Jahrhundert</h3>
<p><a href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Staro1.jpg" rel="lightbox[351]"><img class="alignright size-full wp-image-373" title="der Spielbudenplatz um 1900 © Wikimedia Commons / Staro1" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Staro1.jpg" alt="" width="210" height="155" /></a>Ihren <strong>Namen</strong> verdankt die Reeperbahn den Hamburger <strong>Seilmachern</strong>, auch <strong>Reepschläger</strong> genannt. Kriegsbedingt siedelten sich im <strong>17. Jahrhundert</strong> zahlreiche <strong>Seilerbetriebe</strong> auf und um die heutigen <strong>Reeperbahn</strong> an. Da Seile vor allem in der <strong>Seefahrt</strong> benötigt wurden und durch seine unmittelbare Nähe zum <a href="/hamburger-hafen-die-groste-sehenswurdigkeit-der-hansestadt" target="_blank"><strong>Hamburger Hafen</strong></a> war das <strong>Viertel</strong> bald Anlaufpunkt für viele <strong>Matrosen und Kapitäne</strong> geworden. Als <strong>Folge</strong> dessen ließen sich auch immer mehr <strong>andere Gewerbe</strong> hier nieder, die den Seebären <strong>Dienstleistungen und Vergnügungen aller Art</strong> anboten. Mit dem Entstehen der <strong>ersten Holzbuden </strong>am Spielbudenplatz im <strong>frühen 19. Jahrhundert </strong>nahm die Geschichte der Reeperbahn als <strong>Amüsiermeile</strong> Hamburgs ihren Lauf.</p>
<h3>Sehenswürdigkeiten auf der Reeperbahn</h3>
<p><a title="Das Geschäft mit Sex ist auf der Reeperbahn allgegenwärtig © Wikimedia Commons / dannyone" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/dannyone.jpg"><img class="size-medium wp-image-367 alignleft" title="Das Geschäft mit Sex ist auf der Reeperbahn allgegenwärtig © Wikimedia Commons / dannyone" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/dannyone-345x500.jpg" alt="" width="155" height="224" /></a>Die<strong> Reeperbahn</strong> und die angrenzenden Straßen, kurz <strong>&#8220;Kiez&#8221;</strong> genannt, locken mit den <strong>verschiedensten Arten von Vergnügen</strong>. Wer sich zu einem <strong>nächtlichen Besuch</strong> auf der Reeperbahn entschließt,  sollte nicht zu <strong>zimperlich</strong> sein. Das <strong>Geschäft mit der Lust </strong>ist  allgegenwärtig, ob in Form von Leuchtreklame, <strong>Prostituierten</strong> oder Herren  in Anzug, die im <strong>Hamburger Dialekt</strong> versuchen, <strong>Kundschaft</strong> in ihre Clubs  zu locken. Doch neben<strong> Etablissements </strong>aus dem Rotlichtmilieu, finden sich hier auch <strong>andere Lokalitäten</strong>, wie z.B. das berühmte<strong> Café Keese</strong>, in dem bis 2010 der <strong>Quatsch Comedy Club</strong> beheimatet war. Auch das <a href="/st-pauli-theater-hamburg-auf-der-reeperbahn-nachts-vor-halb-eins" target="_blank"><strong>St. Pauli Theater</strong></a> sowie das<strong> Schmidt <a href="/tag/theater" target="_blank">Theater </a>mit Schmidts Tivoli</strong> finden sich quasi auf der Reeperbahn am<strong> Spielbudenplatz</strong>. Hier steht darüber hinaus die <strong>berühmteste Polizeiwache</strong> Deutschlands, die <a href="/die-davidwache-in-st-pauli-bekanntestes-polizeirevier-an-der-reeperbahn-in-hamburg" target="_blank"><strong>Davidwache</strong></a>. Ebenfalls am Spielbudenplatz befindet sich das <strong>Wachsfigurenkabinett Panoptikum</strong>, eine der wenigen <strong>Sehenswürdigkeiten der Reeperbahn</strong>, deren Besuch auch im <strong>Hellen</strong> zu empfehlen ist.</p>
<h3>Berühmtheiten der Reeperbahn</h3>
<p><a href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Michael-Panse.jpg" rel="lightbox[351]"><img class="alignright size-full wp-image-372" title="Der Beatles-Platz auf der Reeperbahn © flickr / Michael Panse" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Michael-Panse.jpg" alt="" width="210" height="152" /></a>Auch einige <strong>Berühmtheiten</strong> sind eng mit der <strong>Reeperbahn</strong> auf <a href="/st-pauli-der-beruchtigte-stadtteil-hamburgs" target="_blank">St. Pauli</a> verbunden. So erinnert der, an die Reeperbahn grenzende, <strong>schallplattenförmige Beatles-Platz</strong> an die ersten Schritte der<strong> „Fab Four“</strong> auf dem Weg zum Weltruhm. Im<strong> &#8220;Star Club&#8221;, &#8220;Kaiserkeller&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Indra&#8221;</strong> brachten die <strong>Beatles</strong> Anfang der<strong> 60er Jahre</strong> ihr Publikum zum Tanzen und auch heute kann man in den <strong>Clubs</strong> von damals noch noch ordentlich das <strong>Tanzbein</strong> schwingen. Die ganze Geschichte der Beatles gibt es im<strong> <a href="/tag/mueseum" target="_blank">&#8220;Beatlemania&#8221;-Museum</a></strong> auf der Reeperbahn zu sehen. Daneben erlangte die Reeperbahn durch das von <strong>Hans Albers</strong> gesungene Lied <strong>„Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“</strong> Berühmtheit. Er brachte den <strong>Charakter der Sündenmeile</strong> schon in den <strong>50er Jahren</strong> treffend auf den Punkt. So sang er:<strong><em>„Auf der Reeperbahn nachts um halb eins, ob du&#8217;n Mädel hast oder hast kein&#8217;s, amüsierst du dich, denn das findet sich, auf der Reeperbahn nachts um halb eins.“</em></strong> Eine <strong>Statue des Hamburger Originals</strong> findet man auf dem ebenfalls an die Reeperbahn angrenzenden <strong>Hans-Albers-Platz.</strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/kZlLxRc7Yxc" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
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		<title>FC St. Pauli – Fußballclub mit Kultcharakter</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 13:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der FC St. Pauli ist das alternative Pendant zum Hamburger Traditionsverein HSV. Der kultige Fußballverein steht für Rebellion, Leidenschaft und legendäre Fans. Zum 100-jährigen Jubiläum 2010 schaffte der FC St. Pauli den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. Doch dort hielt er sich nur für eine Saison, eigentlich fühlt sich der FC St. Pauli in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der FC St. Pauli ist das alternative Pendant zum Hamburger Traditionsverein HSV. Der kultige Fußballverein steht für Rebellion, Leidenschaft und legendäre Fans.</strong></p>
<p><strong><a title="FC St. Pauli seit 1910 © flickr / Macus Böckmann" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Macus-Böckmann.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-318" title="FC St. Pauli seit 1910 © flickr / Macus Böckmann" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Macus-Böckmann.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Zum <strong>100-jährigen Jubiläum</strong> 2010 schaffte der <strong>FC St. Pauli</strong> den Aufstieg in die <strong>1. Fußball-Bundesliga</strong>. Doch dort hielt er sich nur für <strong>eine Saison</strong>, eigentlich fühlt sich der FC St. Pauli in der <strong>2. Bundesliga</strong> zu Hause. Der <strong>Kultverein vom Kiez</strong> gilt als <strong>alternativer und sympathischer Fußballclub</strong>, bei dem <strong>Kommerz keine Rolle</strong> spielt, die <strong>Fans </strong>das Wichtigste sind und sich die Spieler mit ihrem Verein <strong>identifiziere</strong>n können. Inzwischen hat der <strong>braun-weiße Verein</strong> aus Hamburg nicht nur in Deutschland eine <strong>riesige Fangemeinde</strong> um sich versammelt. <strong>Kürzlich</strong> wurde er im wenig Fußballbegeisterten Amerika von <strong>CNN </strong>zum <strong>„coolsten Club der Welt“</strong> gekürt.</p>
<p><span id="more-313"></span></p>
<h3>FC St.Pauli – Verein der Herzen</h3>
<p><strong><a title="FC St. Pauli - Verein der Herzen © flickr / jmm-hamburg" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/jmm-hamburg.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-319" title="FC St. Pauli - Verein der Herzen © flickr / jmm-hamburg" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/jmm-hamburg.jpg" alt="" width="192" height="144" /></a>1910</strong> gegründet musste der FC St. Pauli schon <strong>viele Höhen und Tiefen</strong> durchleben. Vor dem Zweiten Weltkrieg als <strong>&#8220;Fahrstuhlmannschaft&#8221; </strong>zwischen 1. und 2. Liga hin und her pendeld, rutschte er zwischenzeitlich in den <strong>unbezahlten Fußball </strong>ab und ging <strong>2003 beinahe Pleite</strong>. Damals waren es die <strong>Fans</strong>, die dem FC St. Pauli aus der <strong>finaziellen Notlage</strong> retteten. Die <strong>Nähe zu den Fans</strong> wird in St. Pauli auch heute noch groß geschrieben. Für den bis <strong>Juli 2007</strong> tätigen Pauli-Trainer <strong>Holger Stanislawski</strong> sind die  Fans des FC St. Pauli <strong>„das Herzstück des Vereins“</strong>. Sie stehen treu hinter ihrem <strong>Lieblingsverein</strong> &#8211; egal ob in der 1. oder 3. Bundesliga.</p>
<h3>Wandel zum Kultverein in den 1980er Jahren</h3>
<p><a title="Der Totenkopf ist das Markenzeichen vom FC St. Pauli © flickr / javierrldn" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/javierrldn.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-322" title="Der Totenkopf ist das Markenzeichen vom FC St. Pauli © flickr / javierrldn" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/javierrldn.jpg" alt="" width="192" height="144" /></a>Der Wandel <strong>vom biederen Stadtteilklub zum Kultverein</strong> vollzog sich erst in den <strong>1980er Jahren</strong>. In den Jahren zuvor war der Verein in den Bereich des <strong>unbezahlten Fußballs</strong> abgerutscht. Die Wende kam als eine Wohnungsbaugenossenschaft <strong>1984 mehrere Häuser</strong>, u.a. in der <a href="/tag/hafen" target="_blank">Hafen</a>-Straße,<strong> abreißen</strong> lassen wollte, dem sich eine <strong>starke Protestbewegungen</strong> entgegenstellte. Auch das <strong>Millerntor-Stadion</strong> wurde zum Ort der Proteste, die Heimspiele Verein zum Mekka <strong>links-autonomer Fangruppen</strong>. Aus dieser Zeit stammt auch der <strong>weiße Totenkopf auf schwarzem Grund</strong>, das Markenzeichen des Vereins.</p>
<h3>„Rettet den FC St. Pauli“ &#8211; Beinahe-Pleite 2003</h3>
<p><a title="Kult-Biermarke Astra half bei der Rettung des Vereins © flickr / naturalbornstupid" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/naturalbornstupid.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-328" title="Kult-Biermarke Astra half bei der Rettung des Vereins © flickr / naturalbornstupid" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/naturalbornstupid.jpg" alt="" width="136" height="192" /></a>Zusätzlich <strong>bekannt</strong> wurde der FC St. Pauli dann <strong>2003</strong> als er nach dem Abstieg in die 3. Liga finanziell <strong>kurz vor dem Ruin</strong> stand. Doch der damals neu gewählte Pauli-Präsident <strong>Corny Littmann </strong>schaffte das unmögliche. Durch zahlreiche legendäre <strong>„Rettet den FC St. Pauli“-Aktionen</strong>, wie den Verkauf von <strong>„Retter“-T-Shirts</strong> und verschiedenen Kampagnen mit der Biermarke Astra, wie  <strong>„Saufen für St. Pauli“ </strong>oder <strong>„Astra trinken – St. Pauli retten“</strong> sorgte er für Aufsehen und für die Rettung des Vereins. Die benötigten <strong>2 Millionen Euro </strong>kamen locker zusammen und trug wesentlich zum <a href="/tag/kult" target="_blank">Kult</a> um den FC St. Pauli bei.</p>
<h3>FC St. Pauli heute &#8211; Zwischen Kult und Kommerz</h3>
<p><strong><a title="Das alte Millertor-Stadion muss seit 2006 einem modernen Neubau weichen © JK-Netzwelt" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/JK-Netzwelt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-323" title="Das alte Millertor-Stadion muss seit 2006 einem modernen Neubau weichen © JK-Netzwelt" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/JK-Netzwelt.jpg" alt="" width="192" height="129" /></a>Heute </strong>hat sich viel verändert. Zu den <strong>Punkern </strong>und Hartz IV-Empfängern haben sich Bänker, <strong>Akademiker</strong> und Anwälte auf die <strong>Fantribüne </strong>gesellt. Das <strong>Millerntor-Stadion</strong> wurde kostspielig<strong> umgebaut </strong>und verfügt nun auch über die obligatorischen <strong>VIP-Logen</strong>. Doch trotz immer größer werdendem <strong>kommerziellen Erfolg </strong>versucht sich der FC St. Pauli sein <strong>Image als alternativer Fußballclub</strong> zu wahren. Die <strong>VIP Logen</strong> heißen in Anlehnung an St. Paulis Rotlichtmilieu, das sich in unmittelbarer Nähe auf der <a href="/tag/reeperbahn">Reeperbahn</a> findet,  <strong>„Separées“</strong>, ihre Gäste werden als <strong>„Mitglieder der ehrenwerten Gesellschaft“</strong> tituliert. Es wird auch weiterhin kein Maskottchen geben, der<strong> Stadionname</strong> bleibt bestehen und auch das <strong>Einlauflied</strong> bleibt  das gleiche &#8211; <strong>„Hells Bells“ von AC/DC</strong>.  Der FC St. Pauli ist und belibt <strong>einer der sympathischsten Vereine Deutschlands</strong>.</p>
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		<title>Die Davidwache in St. Pauli: Bekanntestes Polizeirevier an der Reeperbahn in Hamburg</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 06:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[St. Pauli]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht nur Gaunern und Ganoven ist das Hamburger Polizeikommissariat des Bezirks 15 wohl bekannt. Die Wache kennt man aus Film und Fernsehen, zum Beispiel aus der Serie „Großstadtrevier“ der ARD. Im kleinsten Revier Europas haben die Beamten immer was zu tun. Mit sympathischem, norddeutschen Charme ist hier auf der Davidwache die Polizei wirklich noch dein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nicht nur Gaunern und Ganoven ist das Hamburger Polizeikommissariat des Bezirks 15 wohl bekannt. Die Wache kennt man aus Film und Fernsehen, zum Beispiel aus der Serie „Großstadtrevier“ der ARD. Im kleinsten Revier Europas haben die Beamten immer was zu tun. </strong></p>
<p><a title="Die Davidwache in Hamburg ©Flickr Reading Tom" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/davidwache_hamburg-wissen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-154" title="Die Davidwache in Hamburg ©Flickr Reading Tom" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/davidwache_hamburg-wissen.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Mit sympathischem, norddeutschen Charme ist hier auf der Davidwache die Polizei wirklich noch dein Freund und Helfer, zumindest im Fernsehen. Die Beamten arbeiten auf <strong>Hamburgs heißestem Pflaster</strong>: Dem berühmt-berüchtigten Kiez St. Pauli. Gleich nebenan tummeln sich angetrunkene Partygäste und die Prostitution boomt. Hand in Hand wird hier mit den <strong>Schattenseiten der Großstadt</strong> gearbeitet, damit das authentische Kartenhäuschen von St. Pauli nicht plötzlich zusammenfällt. <span id="more-153"></span></p>
<h3><strong>Die Davidwache von St. Pauli</strong></h3>
<p>Die Davidwache an der <a href="/tag/reeperbahn" target="_blank">Reeperbahn</a>, Ecke Spielbudenplatz/Davidstraße, überwacht ein <strong>Revier von nur 0,92 km² und ca. 14.000 Einwohnern</strong>. Trotzdem gibt es genug zu tun, sodass das <strong>kleine Backsteinhaus neben dem St.-Pauli-Theater</strong> bald nicht mehr ausreichte. 2005 bekam die Kriminalpolizei und die Abteilung für straßenverkehrsbehördliche Angelegenheiten des 15. Bezirks einen eigenen Anbau, um den <strong>Komplex zu erweitern</strong>.</p>
<h3><strong>Geschichte der Davidwache in Hamburg</strong></h3>
<p>Als St. Pauli noch vor den Toren von Hamburg lag, bekam es auch schon bald eine eigene Wachmannschaft. 1868 zog diese dann<strong> in das Gebäude des ehemaligen Militärs von Hamburg</strong> ein, an dessen Stelle bis heute die Davidwache steht.</p>
<p>Die berühmte Wache wurde <strong>von Fritz Schumacher geplant</strong> und 1914 von der Polizeiwache bezogen. Die charakteristische Schmuckkeramik stammt von Richard Kuöhl. Natürlich gab es <strong>Streit um den Standort</strong>, da die Spielbudenbetreiber die Polizei nicht direkt nebenan sehen wollten. Doch wahrscheinlich hat genau dieses Nebeneinander von Vater Staat und dunklen Machenschaften die Davidwache erst zur <strong>wohl berühmtesten Polizeiwache Deutschlands</strong> gemacht.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/w1pDkO5LN4k" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
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		<title>St. Pauli Theater Hamburg &#8211; Auf der Reeperbahn nachts VOR halb eins&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 06:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Das St. Pauli Theater ist das älteste Theater Hamburgs. Dieses Jahr im Mai feierte das Haus seinen 170. Geburtstag &#8211; und bekam einen neuen Namen geschenkt. Ab sofort schmückt sich das St. Pauli Theater mit dem Zusatz &#8220;ehemals Ernst-Drucker-Theater&#8221;. Im St. Pauli Theater werden die Grenzen zwischen E- und U-Kultur spielerisch verwischt. Neben Klassikern wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das St. Pauli Theater ist das älteste Theater Hamburgs. Dieses Jahr im Mai feierte das Haus seinen 170. Geburtstag &#8211; und bekam einen neuen Namen geschenkt. Ab sofort schmückt sich das St. Pauli Theater mit dem Zusatz &#8220;ehemals Ernst-Drucker-Theater&#8221;.<br />
</strong></p>
<p><a title="St. Pauli Theater, Hamburg 2005 ©Pavel Krok" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/St.-Pauli-Theater-Hamburg-2005-©-Pavel-Krok.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-88" title="St. Pauli Theater, Hamburg 2005 ©Pavel Krok" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/St.-Pauli-Theater-Hamburg-2005-©-Pavel-Krok.jpg" alt="" width="443" height="600" /></a></p>
<p>Im<strong> St. Pauli Theater</strong> werden die Grenzen zwischen E- und U-Kultur spielerisch verwischt. Neben Klassikern wie <strong>„Endstation Sehnsuch“</strong> stehen vor allem von Hamburg inspirierte Stücke wie die St. Pauli-Revue <strong>&#8220;Auf der <a href="/tag/reeperbahn" target="_blank">Reeperbahn</a>&#8220;</strong> auf dem Spielplan. Neben Thalia Theater und Schauspielhaus gehört das kleine  Traditionstheater am Spielbudenplatz inzwischen zu den führenden  Theatern Hamburgs &#8211; und besticht mit seinem ganz eigenen <strong>Charme</strong>.</p>
<p><span id="more-87"></span></p>
<h3>St.Pauli Theater Hamburg – Bewegte Geschichte seit 1841</h3>
<p>Das St. Pauli Theater wird am 30. Mai 1841 als <strong>„Urania-Theater“</strong> direkt neben Hamburgs bekanntestem Polizeirevier, der <strong>„Davidswache“</strong>, eröffnet. Mit fast 1000 Plätze ist das Theater von seinen Erbauern als „repräsentatives Schauspielhaus der Vorstadt St. Pauli“ geplant. In den folgenden Jahren hat das St.Pauli Theater jedoch mit finanziellen <strong>Schwierigkeiten</strong> zu kämpfen und wechselt häufig den Besitzer und den Namen.</p>
<h3>Blütezeit des St.Pauli Theaters ab 1884</h3>
<p><a title="Theaterplakat aus dem Jahr 1896 ©WikimediaCommons / public domain / Uploader: Der Bischof mit der E-Gitarre " rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Unbenannt.jpg"><img class="size-medium wp-image-90 alignright" title="Theaterplakat aus dem Jahr 1896 ©WikimediaCommons / public domain / Uploader: Der Bischof mit der E-Gitarre " src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Unbenannt-359x500.jpg" alt="" width="163" height="227" /></a>Von 1884 bis zu seinem Tod 1918 leitet <strong>Ernst Drucker</strong> das Haus und bescherte dem <a href="/tag/theater" target="_blank">Theater</a> mit einer Mischung aus plattdeutschen <strong>Volksstücken</strong> und anspruchsvollen Stoffen seine Blütezeit. Bis <strong>1941</strong> trägt das Theater seinen Namen, dann wird den Nationalsozialisten seine jüdische <strong>Herkunft</strong> bewusst. Kurzerhand wird das Haus in St. Pauli Theater umgetauft. Seit 2011 trägt das <strong>St. Pauli Theater</strong> nun wieder den Zusatz „ehemals Ernst-Drucker-Theater“ im Namen.</p>
<h3><strong>Neues Konzept im St. Pauli Theater ab 2003 </strong></h3>
<p>Seit <strong>2003</strong> steht das St. Pauli Theater unter der Leitung von <strong>Thomas Collien</strong> und <strong>Ulrich Waller</strong>. Sie positionierten das Theater mit einem ambitionierten <strong>Konzept</strong> neu. Bevor die beiden gegensätzlichen Theatermacher das Ruder übernahmen, wurden im St. Pauli Theater über 30 Jahre lang hauptsächlich <strong>Gastspiele</strong> aufgeführt.</p>
<h3>Das St. Pauli Theater setzt auf Eigenproduktionen und bekannte Schauspieler</h3>
<p>Seit 2003 setzt das St. Pauli Theater wieder auf <strong>selbst produzierte Stücke</strong>. Der programmatischer Schwerpunkt wird auf Hamburg gelegt. „Populär, robust und auf hohem Niveau“ &#8211; so beschreibt das St. Pauli-Theater sein <strong>Programm</strong>. Das Haus will sich mit seinem Programm von den anderen Hamburger Theatern abgrenzen. Zur <strong>Unterstützung</strong> holt man sich dazu Größen der deutschen Film- und Fernsehenelite, wie <strong>Ben Becker, Julia Jentsch </strong>und<strong> Ulrich Tukur</strong>, auf die Bühne.</p>
<h3>Modernes Volkstheater in St. Pauli</h3>
<p>Neben „klassischen“ Theaterproduktionen besticht das St. Pauli Theater vor allem durch ein <strong>vielfältiges Programm</strong> bestehend aus Musiktheaterproduktionen, Comedy und <strong>Kabarett</strong>, Lesungen, musikalischen Abenden und ausgesuchten <strong>internationalen Gastspielen</strong>. Auch bekommen <strong>junge Regiestudenten</strong> die Möglichkeiten auf der traditionsreichen Bühne zu inszeniern.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Nicht das komfortabelste Theater Hamburgs, doch eines der aufregendsten!</p>
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		<title>Hamburg – St. Pauli Landungsbrücken</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 06:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[alter Elbtunnel]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Bootsrundfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[König der Löwen]]></category>
		<category><![CDATA[Landungsbrücken]]></category>
		<category><![CDATA[Rickmer Rickmers]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hamburger Landungsbrücken liegen im Stadtteil St. Pauli und sind heute eines der Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich brachen die Menschen vor den Landungsbrücken in die Neue Welt auf. Heute legen die Ausflugsdampfer vor dem, von 1907 bis 1909 gebauten, Abfertigungsgebäude zur Hafenrundfahrt ab. Die erste Schiffsanlegestelle an den Landungsbrücken Hamburg entstand 1839, um hier Dampfer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><strong>Die Hamburger Landungsbrücken liegen im Stadtteil St. Pauli und sind heute eines der Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich brachen die Menschen vor den Landungsbrücken in die Neue Welt auf. Heute legen die Ausflugsdampfer vor dem, von 1907 bis 1909 gebauten, Abfertigungsgebäude zur Hafenrundfahrt ab. </strong></p>
<p><strong><a title="St. Pauli Landungsbrücken ©flickr/ Metro Centric" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Metro-Centric.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-65" title="St. Pauli Landungsbrücken ©flickr/ Metro Centric" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Metro-Centric.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
</strong></p>
<p>Die erste Schiffsanlegestelle an den Landungsbrücken Hamburg entstand <strong>1839</strong>, um hier <strong>Dampfer </strong>in sicherer Entfernung zur Stadt mit <strong>Kohle</strong> befüllen zu können. Im Jahre <strong>1907 </strong>errichtete man auf einer Länge von <strong>688m zehn vorgelagerte Pontons</strong>. Diese <strong>Schwimmkähne </strong>sind miteinander verbunden und können über <strong>Brücken </strong>erreicht werden. Die gesamte <strong>Pontonanlage </strong>passt sich dem <strong>Tidenhub </strong>an, so dass Reisende immer ebenerdig aus- und einsteigen können.</p>
<p><span id="more-62"></span></p>
<h3>St. Pauli Landungsbrücken laden zum Flanieren ein</h3>
<p>Von den <a href="/tag/landungsbrucken" target="_blank">Landungsbrücken </a>legten ursprünglich <strong>Überseedampfer </strong>ab, heute sind es nur noch <strong>Rundfahrtsboote</strong>, Hafenfähren, <strong>Katamarane</strong> nach Helgoland oder Schiffe zum <strong>Theater </strong>im Hafen Hamburg, wo der<strong> König der Löwen</strong> gezeigt wird (an Brücke 1). Auf der Pontonanlage der Landungsbrücken Hamburg befinden sich hauptsächlich <strong>Restaurants</strong>, <strong>Souvenirläden </strong>und <strong>kleine Geschäfte,</strong> die Besucher zum Verweilen einladen. Nirgendwo sonst kann man das Treiben im <strong>Hamburger <a href="/tag/hafen" target="_blank">Hafen </a></strong>so gut beobachten, wie auf den Landungsbrücken Hamburg.</p>
<h3>Die zehn Pontons der Hamburger Landungsbrücken</h3>
<p><a title="Ansicht der St. Pauli Landungsbrücken von Steinwerder ©flickr/ wanderingthinker" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Ansicht-der-St.-Pauli-Landungsbrücken-von-Steinwerder-wanderingthinker.jpg"><img class="size-full wp-image-66 alignleft" title="Ansicht der St. Pauli Landungsbrücken von Steinwerder ©flickr/  wanderingthinker" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Ansicht-der-St.-Pauli-Landungsbrücken-von-Steinwerder-wanderingthinker.jpg" alt="" width="243" height="183" /></a>Die Landungsbrücken werden von<strong> Ost nach West</strong> mit <strong>aufsteigenden Zahlen</strong> nummeriert. Auf der der <a href="/tag/altstadt" target="_blank">Altstadt </a>zugewandten Seite, wo sich auch das <strong>Museumsschiff <a href="/rickmer-rickmers-museumsschiff-in-hanseatischen-gewassern" target="_blank">Ricke Rickmers</a> </strong>befindet, liegt die <strong>erste Brücke</strong>,<strong> Nummer 10</strong> liegt im <strong>Westen </strong>auf Seite des <a href="/die-sehenswurdigkeit-fischmarkt-der-speicherstadt-hamburg-direkt-am-hafen" target="_blank"><strong>Fischmarkts </strong></a>und des Eingangs zum <strong>alten Elbtunnel</strong>. Die Geschäfte rechts und links einer Brücke tragen die Brückennummer als Hausnummer, eine weitere Bezeichnung gibt es nicht. Landungsbrücke <strong>Nummer 8</strong> sucht man dabei vergeblich, diese Brücke wurde <strong>entfernt</strong>.</p>
<h3>Abfertigungshalle seit 2003 unter Denkmalschutz</h3>
<p>Direkt an Land befindet sich die Abfertigungshalle der Landungsbrücken <a href="st-pauli-der-beruchtigte-stadtteil-hamburgs" target="_blank">St. Pauli</a>. Sie besteht aus <strong>Tuffstein </strong>und wurde ebenfalls wie der <strong>Schiffsanleger </strong>am Ort der alten Landungsbrücken gebaut. Das als <strong>Schiffsbahnhof </strong>konzipierte Gebäude entstand zwischen <strong>1907 </strong>und <strong>1909 </strong>und ist <strong>205m </strong>lang. Seit <strong>2003 </strong>steht es unter Denkmalschutz. Den östlichen Abschluss bildet der <strong>Pegelturm</strong>, eines der <strong>Wahrzeichen </strong>des Hamburger Hafens. Er dient als <strong>Glockenturm </strong>und zeigt den <strong>Wasserstand </strong>der <a href="/tag/elbe" target="_blank">Elbe </a>an. Zu erreichen sind die St. Pauli Landungsbrücken mit<strong> U-Bahn U3</strong> oder <strong>S-Bahn S1</strong> und <strong>S3</strong>, <strong>Haltestelle Landungsbrücken</strong>.</p>
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		<title>St. Pauli: Der berüchtigte Stadtteil Hamburgs</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 15:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole</dc:creator>
				<category><![CDATA[St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[FC St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Landungsbrücken]]></category>

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		<description><![CDATA[St. Pauli ist der wohl berühmteste Stadtteil der Hansestadt, der schon als Kulisse vieler Fernsehproduktionen diente. Im Besonderen ist der Stadtteil für das Rotlichtviertel und die Reeperbahn bekannt. Die Reeperbahn galt einst als Amüsierviertel für Seeleute, hat aber heute den Ruf einer „Sündenmeile“, die jedes Jahr von mehreren Millionen Menschen besucht wird. In dem Viertel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>St. Pauli ist der wohl berühmteste Stadtteil der Hansestadt, der schon als Kulisse vieler Fernsehproduktionen diente. Im Besonderen ist der Stadtteil für das Rotlichtviertel und die Reeperbahn bekannt. Die Reeperbahn galt einst als Amüsierviertel für Seeleute, hat aber heute den Ruf einer „Sündenmeile“, die jedes Jahr von mehreren Millionen Menschen besucht wird.</strong></p>
<p><a title="St. Pauli - Theater und Davidwache ©Flickr / tharendra" rel="lightbox" href="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/374227970_0ca1984388.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-21" title="St. Pauli - Theater und Davidwache ©Flickr / tharendra" src="http://www.hamburg-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/374227970_0ca1984388.jpg" alt="St. Pauli - Theater und Davidwache ©Flickr / tharendra" width="500" height="333" /></a></p>
<p>In dem Viertel finden sich viele Diskotheken, Bordelle und Stripbars aber auch anspruchsvolle Anlaufpunkte wie das Operettenhaus oder das private Theater „Schmidts Tivoli“. Die Fans des ansässigen Fußballvereins <strong>FC St. Pauli</strong> gelten als äußerst robust und zählen zu den beliebtesten Fans in Deutschland. Wer der Hansestadt Hamburg einen Besuch abstatten möchte, sollte das Viertel unbedingt besuchen.</p>
<p><span id="more-16"></span></p>
<h3>St. Pauli – „An den Landungsbrücken raus“</h3>
<p>Schon Kettcar besangen einst die Hansestadt in ihrem wunderschönen Lied „Balu“. Da heißt es so schön: „An den <a href="/tag/landungsbrucken" target="_blank">Landungsbrücken</a> raus“. An der gleichnamigen U-Bahnstation muss man übrigens aussteigen, wenn man den berüchtigten Stadtteil besuchen möchte.</p>
<p>Kein anderer Stadtteil hat in Europa solch eine Popularität erlangt wie <a href="/category/st.-pauli" target="_blank">St. Pauli</a>. Aber heutzutage ist dafür nicht mehr nur das <strong>Rotlichtviertel</strong> mit den dort beschäftigten Damen verantwortlich. Vielmehr hat sich das Viertel einen Namen durch die dort ansässige Kreativität und die unkonventionelle Lebensart einen Namen gemacht.</p>
<h3>St. Pauli und seine künstlerische Seite</h3>
<p>Der Stadtteil hat eine Menge an Anlaufstellen für Kunstinteressierte zu bieten. So finden sich dort zum Beispiel das <strong>Hamburgmuseum</strong> und die Hafen+Rand Galerie. Im Chez Linda finden sich Galerieräume, in denen moderne Kunst und wechselnde Ausstellungen genossen werden können.</p>
<p>Wie es sich für St. Pauli gehört, ist dort natürlich auch ein <strong>Erotic Art Museum</strong> ansässig. Dort finden sich mehr als 1.000 Kunstwerke auf einer Fläche von etwa 2.000 qm. Die weltweit größte öffentliche Ausstellung rund um das Thema Erotik präsentiert Kunst von Beginn des 6. Jahrhunderts bis zum heutigen Zeitpunkt.</p>
<h3>Armut und Prostitution</h3>
<p>St. Pauli hat stets mit einer Wertung zu kämpfen, da der Name nie ohne Verbindung zu Prostitution und Armut fällt. Auf der einen Seite wird der Stadtteil mit sozialem Abstieg verbunden aber auch mit einer hohen Lebensqualität. Definitiv ist St. Pauli der wohl interessanteste und faszinierendste Stadtteil Deutschlands (in einer der schönsten deutschen Städte).</p>
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