Hamburg - Sehenswürdigkeiten
Michel
Der „Michel“ gehört den zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Hamburg. Über eine
Million Besucher besichtigtenim vergangenen Jahr das Hamburger Wahrzeichen. „Michel“ ist der Kosename der
Kirche und verharmlost eigentlich das imposante Gotteshaus. Die Sankt Michaelis Kirche verfügt über einen
über einen 132 Meter hohen Kirchturm, der schon seit Jahrhunderten zum Hamburger Stadtbild gehört. Der
„Michel“ ist ein Bauwerk des 17. Jahrhunderts und seine Errichtung dauerte rund zwölf Jahre. Im 20.
Jahrhundert wurde die Kirche zweimal erheblich zerstört. 1908 verursachte ein Brand erhebliche Schäden,
während im 2. Weltkrieg die Bombardierung für die Zerstörung verantwortlich war. Bis 1952 gelang es
der Stadt Hamburg aber die Kirche zu restaurieren. Eine lange Tradition besitzt das sogenannte „Turmblasen“ der Sankt Michaelis
Kirche. Täglich wird um 10 Uhr und 21 Uhr vom Turm der Kirche aus ein Choral von Blechbläsern gespielt, der auch im entlegensten
Winkel von Hamburg zu hören ist.
Adresse: Englische Planke 1a, 20459 Hamburg
S-Bahn: S1, S3: Landungsbrücken, Stadthausbrücke
U-Bahn: U3: Landungsbrücken, Rödingsmarkt, Baumwall
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St. Pauli
Kein anderer Stadtteil von Hamburg besitzt eine derartige Berühmtheit wie St. Pauli, hier wurde der Stoff
für zahlreiche Fernsehproduktionen regelrecht gelebt. Vor allem als Vergnügungs- und Rotlichtviertel
ist St. Pauli den meisten Menschen in Erinnerung geblieben. Die „Reeperbahn“, ehemals wurden dort Siele
für die Schiffahrt hergestellt, wurde dann zum Amüsierviertel für Seeleute und gilt bis heute als
„Sündenmeile“ und ist jedes Jahr das Ziel mehrerer Millionen Hamburg-Besucher. Das Viertel ist eine
bunte Mischung aus Bars, Bordellen, Diskotheken, aber auch kulturellen Einrichtungen wie das Operettenhaus oder dem privaten Theater „Schmidts Tivoli“. Die
Fußballfans des hiesigen Vereins FC St. Pauli gelten als unverwüstlich und zu den beliebtesten der
Republik. Der Besuch des sündigen St. Pauli gehört zum absoluten Pflichtprogramm in Hamburg.
Adresse: Reeperbahn, 20354 Hamburg
S-Bahn: Landungsbrücken
U-Bahn: St. Pauli, Landungsbrücken
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Hamburger Fischmarkt
Der all-sonntägliche Fischmarkt besitzt in Hamburg eine jahrhunderte alte Tradition. Schon ab dem 17. Jahrhundert
war es den einheimischen Fischern erlaubt, ihren Fisch auch am heiligen Sonntag zu verkaufen.
Hintergrund dieser Besonderheit ist die hanseatische Geschäftstüchtigkeit, denn die Fischer waren unter der Woche auf den Meeren der
Welt unterwegs und kehrten erst zum Wochenende nach Hamburg zurück. Damit die Ware auch frisch beim Kunden ankam, wurde
den Fischern die Sondererlaubnis ausgestellt, obwohl der Sonntag im ausklingenden Spätmittelalter als heiliger und arbeitsfreier
Tag festgelegt war.
Der Besuch des Marktes kann schon zu einem recht sonderbaren, aber unvergesslichen Erlebnis werden. Der derbe Charme und
die lauten Organe der berühmten Marktschreier wie „Aale-Dieter“ lassen Ortsfremde oft vor Schrecken
erstarren. Man ist es schließlich nicht gewohnt mit „Playboy“ oder ähnlichen Bezeichnungen in
exorbitanter Lautstärke angesprochen zu werden. Dagegen helfen ein wenig Humor und Schlagfertigkeit, denn die
Verkäufer können auch über sich selbst lachen und manche gute Antwort kann sich wirklich lohnen. Der Fischmarkt
findet jeden Sonntag zwischen 5 Uhr und 9.30 Uhr statt. Im Winter beginnt er aber erst um 7 Uhr. Wer also frischen und
leckeren Fisch ergattern möchte, sollte rechtzeitig auf dem Markt erscheinen.
Adresse: Große Elbstraße, 22767 Hamburg
S-Bahn: S1, S3: Landungsbrücken; Reeperbahn
U-Bahn: U3: Landungsbrücken
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Hamburg Altona
Altona ist einer der ältesten Bezirke in Hamburg. Der Museumshafen „Oevelgönne“, der Elbestrand
und die Christianskirche gehören ebenso zu Altona wie der Bahnhof und das Rathaus. Zunächst existierte Altona als
eigenständige Stadt und konnte aufgrund seiner freundlichen Siedlungspolitik einen schnellen Bevölkerungszuwachs
verzeichnen. Bis 1937 besaß Altona seine Eigenständigkeit, wurde dann aber von den Nationalsozialisten zum
Hamburger Stadtgebiet hinzugefügt. Nach dem 2. Weltkrieg behielt man die geschaffenen Stadtgrenzen bei. Die
prächtige weiße Fassade des einstigen Bahnhofs überrascht für ein Rathaus und besitzt eher das
Aussehen eines Stadtschlosses, ist aber Sitz der Bezirksverordnetenversammlung. Die Christianskirche von Altona gehört
zu den prägendsten Gebäuden des Bezirkes, stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und wurde zu Ehren des
dänischen Königs Christian benannt. Damals gehörte die Stadt Altona noch zum dänischen Staatsgebiet und
konkurierte mit den großen Nachbarn Hamburg.
Adresse: Ottenser Marktplatz 6, 22763 Hamburg
S-Bahn: S1, S3: Altona, Königstrasse
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Völkerkundemuseum
Über 350.000 Exponate lassen sich im Hamburger Völkerkundemuseum betrachten - womit es zu den
renommiertesten seiner Art in ganz Europa zählt. Jährlich besuchen fast 200.000 Menschen die Zusammenstellung
von europäischen, amerikanischen, afrikanischen und asiatischen Sammlungen. Bei der europäischen Sammlung ist
es dem Museum gelungen zahlreiche Objekte aus dem 20. Jahrhundert der unterschiedlichsten Kulturen zu
gewinnen. Zur afrikanischen Sammlung gehören Zeugnisse des Voodoo Kultes, der altägyptischen Epoche und der
traditionellen Kulturen des Kontinentes. Besonders interessant ist die Hexendokumentation des Museums. Aber auch mit
Problemstellungen der Moderne setzt sich das Museum auseinander, so wird sich zum Beispiel des problematischen Themas
„Sekten“ angenommen.
Adresse: Rothenbaumchaussee 64, 20146 Hamburg
S-Bahn: S11, S21, S31: Dammtor
U-Bahn: U1: Hallerstraße
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Miniatur Wunderland
Jährlich 800.000 Besucher können sich nicht irren – Hamburg im Kleinformat ist besonders sehenswert.
Die Betreiber des Wunderlands versuchen Hamburg auf knapp 4.000 Quadratmetern so detailgetreu wie möglich nachzustellen.
Um dieses gigantische Werk zu bewerkstelligen verlegte man es in die Speicherstadt von Hamburg, wo der entsprechend
notwendige Platz vorhanden war. Inzwischen haben mehr als 50 Fernsehreportagen und unzählige Zeitungsartikel
über das Wunderland berichtet. Fast überall auf der versuchen Menschen diesem Vorbild nachzueifern. Um diese
gigantische Anlage mit fahrenden Autos, Zügen und Schiffen managen zu können, werden inzwischen 33 Computer
benötigt. Welche Ausmaße das Wunderland besitzt, wird anhand einiger Zahlen deutlich: 700 Züge mit über 10.000 Waggons fahren auf rund 9.000 Metzren Schiene, der längste Zug ist über 14 Meter lang.
Adresse: Kehrwieder 2,4, 20457 Hamburg
U-Bahn: U3: Baumwall
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Tierpark Hagenbeck
Der berühmteste Tierpark von Deutschland liegt am Rande der Stadt. Der durch die gleichnamige Fernsehserie bekannt
gewordene Zoologische Garten besitzt ein hohes Renommee in Europa. Hier wurden als erstes Tiere in Freigehegen gehalten,
während in vielen Tierparks die Tiere noch hinter Gittern und in Häusern gefangen waren. Der Hagenbeck Tierpark
wird inzwischen von der 6. Generation geführt.
Besonders stolz ist man auf seine Elefantenzucht. Die asiatischen Elefanten gehören zu den bedrohten Tierarten
der Erde und deren Schutz liegt Hagenbeck sehr am Herzen. Einzigartig in Deutschland ist die Möglichkeit Elefanten
und Giraffen selbst zu füttern, vor allem für Kinder ist das ein unvergessliches Erlebnis. Auf einem insgesamt
sechs Kilometer langen Wegenetz lässt sich eine faszinierende Reise durch exotische Tier- und Pflanzenwelten unternehmen. Alles was man braucht ist ein Reiseführer Hamburg
Adresse: Koppelstraße, 22529 Hamburg
